Eine Karriereseite zeigt die offenen Stellen Ihres Unternehmens auf der eigenen Website. Jede Stelle bekommt eine eigene Seite, und beworben wird über ein kurzes Formular. Wir bauen Karriereseiten für Unternehmen in Berlin so, dass jede Stellenseite die 5 Pflichtangaben trägt, die Google für seine Jobsuche verlangt.
Diese Jobsuche wird oft Google for Jobs genannt. Google zeigt dort Stellen mit Arbeitgeber, Ort und Einzelheiten an und verlinkt auf die Seiten, auf denen die Stellen ausgeschrieben sind.
Nach Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat hatten 2025 in Deutschland 51,4 % der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten keine Stellenanzeigen auf der eigenen Website. Bei 50 bis 249 Beschäftigten zeigten 79,6 % ihre Stellen dort.
Wann Betriebe eine Karriereseite anlegen
Eine Karriereseite brauchen Betriebe, die regelmäßig Stellen besetzen oder ausbilden und Bewerber direkt erreichen wollen. Meist steht eine von drei Lagen am Anfang.
Auf eine Stelle kommen wenige Bewerbungen. Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten erhielten 2025 im Schnitt 8 Bewerbungen je Neueinstellung, Betriebe ab 250 Beschäftigten 27. Von allen Bewerbungen hielten die Arbeitgeber im Schnitt nur 28 % für geeignet, so die Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Der Betrieb bildet aus. Die Handwerkskammer Berlin meldete für 2024 insgesamt 3.499 neue Ausbildungsverträge. Stellenanzeigen werden oft auf dem Smartphone gelesen, laut einem Ratgeber von StepStone von 78 % der Befragten regelmäßig. Jeder Ausbildungsberuf bekommt deshalb eine eigene Seite, die sich auf dem Handy gut lesen lässt.
Bewerber brechen ab. In einer Befragung von StepStone hatten 44 % der Erwerbspersonen in den vergangenen 12 Monaten mindestens eine Bewerbung abgebrochen. Als Gründe nannten sie die Stelle selbst (34 %), das Gehalt (33 %) und unklare oder verzögerte Kommunikation (23 %). Aufgaben, Gehalt und den Ablauf der Bewerbung können Sie auf der Stellenseite vorab beschreiben.
In Berlin ist die Lage etwas entspannter als im Bund. 2025 waren in Berlin 23,7 % der offenen Fachkräftestellen rechnerisch nicht zu besetzen, im Bund 33,3 %. So hat es das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) berechnet. Bundesweit fehlten die meisten Fachkräfte in der Bauelektrik, der Altenpflege sowie der Gesundheits- und Krankenpflege.
Bausteine einer Karriereseite
Eine Karriereseite besteht aus der Übersicht der offenen Stellen, einer Seite je Stelle, einer Arbeitgeberseite und dem Bewerbungsformular. Bildet Ihr Betrieb aus, kommt je Ausbildungsberuf eine eigene Seite dazu.
| Baustein | Bezugsgröße | Was darauf steht |
|---|---|---|
| Stellenübersicht | eine Seite | alle offenen Stellen mit Titel, Arbeitsort und Arbeitszeit, jeweils mit Link auf die Stellenseite |
| Stellenseite | je offene Stelle | Aufgaben, Anforderungen, Arbeitszeit, Arbeitsort, Ansprechperson, auf Wunsch Gehalt oder Gehaltsspanne; strukturierte Daten für Google |
| Ausbildungsseite | je Ausbildungsberuf | Beginn, Dauer, Berufsschule, was Auszubildende im Betrieb lernen, Ablauf der Bewerbung |
| Arbeitgeberseite | eine Seite | Fotos aus dem Betrieb, Arbeitszeitmodelle, Leistungen für Beschäftigte, Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn |
| Bewerbungsformular | eines für alle Stellen, Stelle vorausgewählt | wenige Felder, Anhang freiwillig, Bestätigung nach dem Absenden |
| Datenschutzhinweis | einmal | Abschnitt zu Bewerbungen in der Datenschutzerklärung, Link direkt am Formular |
Wie viele Stellen- und Ausbildungsseiten entstehen, richtet sich nach Ihren offenen Stellen. Alle Stellenseiten nutzen dieselbe Vorlage.
Arbeitsort, Anbindung und Arbeitszeiten gehören gut sichtbar auf jede Stellenseite. Laut Mittelstandsreport 2025 von StepStone bewerben sich Menschen bei kleinen und mittleren Unternehmen am häufigsten wegen der Nähe zum Wohnort (56 %).
Ob das Gehalt auf der Stellenseite steht, entscheiden Sie. In einer Umfrage von Indeed vom Januar 2025 gaben 61 % der Befragten in Deutschland an, sich bei einer genannten Gehaltsspanne eher zu bewerben. In deutschen Anzeigen auf Indeed stand ein Gehalt laut Indeed Hiring Lab nur in 12 % der Fälle.
Was Google for Jobs verlangt
Damit Google eine Stelle in seiner Jobsuche anzeigen kann, braucht ihre Seite strukturierte Daten vom Typ JobPosting. JobPosting ist ein festgelegtes Format, in dem die Angaben zur Stelle im Quelltext stehen. Google verlangt darin 5 Pflichtangaben.
| Pflichtangabe | Feld im Quelltext | Was hineingehört |
|---|---|---|
| Jobtitel | title | nur die Berufsbezeichnung, ohne Ort, Gehalt, Firmennamen oder Kennziffer |
| Beschreibung | description | Aufgaben, Qualifikationen, Arbeitszeiten, Anforderungen an Ausbildung und Berufserfahrung; nicht derselbe Text wie der Titel |
| Arbeitgeber | hiringOrganization | Name Ihres Unternehmens, auf Wunsch mit Logo |
| Arbeitsort | jobLocation | Anschrift mit Land; für Stellen im Homeoffice gibt es eine eigene Angabe |
| Veröffentlichung | datePosted | Datum, an dem die Stelle online gegangen ist |
Quelle: Google Search Central, strukturierte Daten für Stellenausschreibungen, Seite aktualisiert am 12.09.2026, abgerufen im Oktober 2026.
Google empfiehlt außerdem ein Ablaufdatum, das Gehalt und die Art der Anstellung. Dazu kommt die Angabe, ob man sich direkt auf der Seite bewerben kann. Ein Gehalt darf nur der Arbeitgeber selbst angeben, und es muss auch auf der Stellenseite zu lesen sein.
Die Angaben gehören auf die Seite der einzelnen Stelle, nicht auf die Übersicht mit allen Stellen. Abgelaufene Stellen lässt Google nicht zu. Eine besetzte Stelle verschwindet deshalb von der Website, oder ihr Ablaufdatum wird auf einen vergangenen Tag gesetzt. Jede Stellenseite muss ohne Anmeldung lesbar sein und darf für Suchmaschinen nicht gesperrt sein.
Vor dem Livegang prüfen wir jede Stellenvorlage mit dem Test auf Rich-Suchergebnisse von Google. Danach sehen Sie in der Search Console, dem Werkzeug von Google für Website-Betreiber, wie oft Ihre Stellen erschienen sind und angeklickt wurden. Ob Google eine bestimmte Stelle anzeigt, entscheidet Google selbst. Die Pflichtangaben sind die Voraussetzung dafür.
Nach Angaben von Google kann es einige Tage dauern, bis eine neu veröffentlichte Seite gefunden und abgerufen ist. Für Stellenseiten empfiehlt Google deshalb die Indexing API, eine eigene Schnittstelle, über die neue und geänderte Stellen direkt gemeldet werden. Ihre Nutzung braucht allerdings eine zusätzliche Genehmigung.
Daneben gehört eine Sitemap mit dem genauen Änderungsdatum je Seite zur Website, weil Google geänderte Seiten danach erneut abruft. Alle Regeln stehen in der Dokumentation von Google zu Stellenausschreibungen.
Ein Bewerbungsformular mit wenigen Feldern
Das Bewerbungsformular fragt nur ab, was Sie für die erste Auswahl brauchen, meist Name, einen Kontaktweg, die gewünschte Stelle und eine kurze Nachricht. Es lässt sich ohne Benutzerkonto auf dem Handy ausfüllen, und Lebenslauf und Zeugnisse sind ein freiwilliger Anhang.
Laut einem Ratgeber von StepStone brechen Bewerber Formulare vor allem ab, wenn sie zu komplex sind (34 %) oder zu lange dauern (31 %). Google stuft eine Bewerbung nur dann als direkt ein, wenn Bewerber nach einem Klick auf „Bewerben“ gleich ihre Daten eingeben können. Mehrere Klicks auf „Bewerben“, ein neues Konto oder eine Anmeldung schließen das aus.
Nach dem Absenden sieht der Bewerber eine Bestätigung mit dem nächsten Schritt. Die Bewerbung geht per Mail an die Person, die Sie festlegen. In einer Befragung von StepStone gaben 54 % an, auf eine Bewerbung gar keine Rückmeldung bekommen zu haben. Eine Eingangsbestätigung gehört deshalb fest zum Formular.
Beschriftete Felder und Bedienung per Tastatur gehören zu jedem Formular, mehr dazu steht auf der Seite zur barrierefreien Website.
So entsteht Ihre Karriereseite
Eine Karriereseite entsteht in vier Schritten, vom ersten Gespräch bis zur Übergabe der Pflege Ihrer Stellen.
- Stellen und Ablauf klären. Im ersten Gespräch klären wir, wie viele Stellen Sie im Jahr ausschreiben und ob Sie ausbilden. Wir legen auch fest, wer die Bewerbungen bekommt, und sehen uns eine vorhandene Software für Bewerbungen an.
- Vorlagen und Texte anlegen. Wir gestalten die Vorlagen für Stellenseite, Ausbildungsseite und Formular. Die Stellentexte schreiben wir mit Ihnen, und vorhandene Anzeigen aus Jobbörsen dienen als Grundlage.
- Stellenseiten testen. Vor dem Livegang öffnen wir jede Vorlage auf dem Handy und schicken Testbewerbungen ab. Die strukturierten Daten prüfen wir mit dem Werkzeug von Google.
- Pflege übergeben. Bei einer Website mit WordPress zeigen wir Ihnen in der Einweisung, wie Sie eine Stelle anlegen, ein Ablaufdatum setzen und eine besetzte Stelle abschalten. Bei einer Website aus eigenem HTML und CSS übernehmen wir diese Schritte als kleine Änderung.
Soll die Karriereseite Teil einer neuen Firmenwebsite werden, planen wir sie im selben Seitenplan. Wer die Pflege der Stellen abgeben möchte, beauftragt sie als Betreuung der Website nach dem Livegang.
Was eine Karriereseite kostet
Den Preis bestimmen die Zahl der Vorlagen, die Ausbildungsseiten und die Anbindung einer Software für Bewerbungen. Im schriftlichen Angebot steht die Karriereseite als eigene Position, netto.
Zum Vergleich kostet eine normale Firmenwebsite bei uns 3.000 bis 5.000 € netto, Stand Oktober 2026. Ein Karriereportal mit Anbindung an eine Software für Bewerbermanagement kalkulieren wir nach Umfang und mit allen Positionen im Angebot.
Als Maßstab für Stundensätze nennt der Vergütungstarifvertrag Design für Webdesign mindestens 105 € netto je Stunde. Weitere Posten einer Firmenwebsite stehen mit Quellen im Ratgeber zu den Website-Kosten.
Unterlagen für die Karriereseite
Für den Start brauchen wir die Liste Ihrer offenen Stellen und Ausbildungsberufe. Dazu kommen vorhandene Stellentexte und der Name der Person, bei der die Bewerbungen ankommen. Außerdem helfen diese Angaben aus Ihrem Unternehmen:
- vorhandene Stellenanzeigen, auch aus Jobbörsen oder als PDF,
- Arbeitszeiten, Arbeitsort und, wenn Sie es veröffentlichen wollen, das Gehalt oder eine Spanne,
- Fotos aus Ihrem Betrieb, auf denen Bewerber Arbeitsplätze und Kollegen sehen,
- Leistungen für Beschäftigte, etwa Zuschüsse, Weiterbildung oder Arbeitszeitmodelle,
- den Namen Ihrer Software für Bewerbungen, falls Sie eine nutzen,
- die Angabe, wer Bewerbungen beantwortet und in welcher Frist.
Wer die Stellentexte lieber vollständig abgibt, findet im Ratgeber Website-Texte schreiben lassen, was Texter dafür berechnen.
Bewerbermanagement und Jobbörsen bei anderen Anbietern
Software für das Bewerbermanagement, bezahlte Anzeigen in Jobbörsen und Personalvermittlung kommen von darauf spezialisierten Anbietern.
Eine Software für Bewerbermanagement sammelt Bewerbungen, verteilt sie an Fachabteilungen und hält Fristen nach. Eingesetzt wird sie vor allem in Unternehmen mit vielen Stellen im Jahr. Ob sich ihre Stellen in Ihre Karriereseite einbinden lassen, hängt an den Schnittstellen der Software.
Anzeigen in Jobbörsen und Kampagnen in sozialen Netzwerken buchen Sie bei den jeweiligen Plattformen. Für eine einzelne Stelle mit eigener Kampagne passt eine Landingpage für eine offene Stelle mit genau einem Ziel, der Bewerbung.
Ihre offenen Stellen im ersten Gespräch
Im ersten Gespräch gehen wir Ihre offenen Stellen durch und klären, welche Seiten und Felder Ihre Karriereseite braucht. Das erste Gespräch ist kostenlos. Nennen Sie uns die Stellen, die Sie gerade besetzen wollen, per Mail an kontakt@firmenwebsite-berlin.de, oder rufen Sie an unter 030 8379 0231. Sie können auch das Formular nutzen, und wir antworten am nächsten Werktag.

