Eine normale Firmenwebsite kostet bei uns 3.000 bis 5.000 € netto und ist nach höchstens 2 Wochen online. Für Handwerksbetriebe, Kanzleien, Praxen, Händler, Hersteller und Dienstleister in Berlin planen wir sie so, dass Kunden darüber anfragen und Bewerber offene Stellen finden. Das gilt auf dem Handy genauso wie am Rechner, und jede Leistung sowie jede offene Stelle bekommt eine eigene Seite.
Wenn über eine Website kaum Anfragen kommen, liegt das selten an Farben oder Schriften allein. Häufiger stehen alle Leistungen gesammelt auf einer Seite, die Telefonnummer findet sich erst im Impressum, oder die Startseite braucht auf dem Handy mehrere Sekunden. Diese Punkte lassen sich messen und beim Bau einer neuen Website von Anfang an vermeiden.
Woran Sie erkennen, ob Ihre Website für Anfragen gebaut ist
Für Anfragen gebaut ist eine Website, wenn Besucher die gesuchte Leistung sofort finden, den Kontakt ohne Suchen sehen und die Seite auf dem Handy zügig lädt. Die meisten dieser Punkte können Sie an Ihrer jetzigen Website mit dem Handy und dem Browser selbst prüfen.
| Prüfpunkt | Woran Sie es erkennen | Maßstab |
|---|---|---|
| Eine Seite je Leistung | Jede Leistung hat eine eigene Seite mit einer Überschrift, die so lautet, wie Kunden suchen | Leistung und Ort im Seitentitel |
| Kontakt oben | Telefonnummer und Mail stehen im Kopf jeder Seite, auf dem Handy startet ein Tippen den Anruf | ohne Scrollen sichtbar |
| Ladezeit (LCP) | Der größte sichtbare Inhalt ist schnell da | höchstens 2,5 Sekunden |
| Reaktion (INP) | Die Seite reagiert ohne Verzögerung auf Tippen und Klicks | höchstens 200 Millisekunden |
| Stabiles Layout (CLS) | Nichts verrutscht, während die Seite lädt | höchstens 0,1 |
| Offene Stellen | Jede Stelle steht auf einer eigenen Seite der Firmenwebsite | strukturierte Daten für die Jobsuche von Google |
| Einwilligung | Dienste, die Daten auf dem Gerät speichern oder auslesen, und Inhalte von fremden Servern wie Karten oder Videos starten erst nach Zustimmung | Banner nur, wenn solche Dienste laufen |
| Pflichtseiten | Impressum und Datenschutzerklärung sind von jeder Seite aus erreichbar | Link im Fuß jeder Seite |
Grenzwerte laut Google (web.dev, abgerufen im Oktober 2026): Ein Wert gilt als erreicht, wenn ihn 75 Prozent der Seitenaufrufe einhalten, mobil und am Desktop getrennt gemessen.
Die drei Werte LCP, INP und CLS nennt Google Core Web Vitals. LCP (Largest Contentful Paint) ist die Zeit, bis der größte Inhalt einer Seite sichtbar ist. INP (Interaction to Next Paint) gibt an, wie lange die Seite braucht, um sichtbar auf einen Klick zu reagieren. CLS (Cumulative Layout Shift) misst, wie stark Texte und Knöpfe beim Laden verspringen.
Google nutzt diese Werte in seinen Ranking-Systemen als eines von vielen Signalen und zeigt relevante Inhalte auch dann, wenn die Werte schwächer sind. Nach Chrome-Nutzerdaten, ausgewertet vom HTTP Archive, erreichten im September 2026 auf dem Handy 69,2 % der Websites mit Nutzern in Deutschland bei allen drei Werten die Stufe „gut". Wir messen jede neue Website vor dem Livegang gegen diese Grenzwerte. Die Ladezeit Ihrer jetzigen Website können Sie auch selbst messen.
Prüfen Sie Kontakt und Ladezeit zuerst auf dem Handy. Im Benchmark-Bericht 2024 des Landingpage-Anbieters Unbounce kamen 83 % der Besuche auf den ausgewerteten Seiten von Mobilgeräten.
Leistungen für Ihre Firmenwebsite
Wir erstellen neue Firmenwebsites, erneuern bestehende, bauen Landingpages und Karriereseiten und betreuen Websites nach dem Livegang. Dazu kommen Konfiguratoren, Rechner, Ratgeber-Seiten, Logos und eigene Grafiken.
Für eine neue Firmenwebsite entsteht zuerst ein Seitenplan aus Ihren Leistungen. Danach folgen Gestaltung, Texte, Programmierung, Kontaktwege und die Pflichtseiten Impressum und Datenschutzerklärung. Vor dem Livegang prüfen wir jede Seite auf dem Handy und am Rechner.
Beim Relaunch einer bestehenden Website nehmen wir zuerst alle alten Seiten auf und übernehmen die Inhalte, über die heute Anfragen kommen. Jede alte Adresse wird dauerhaft auf die passende neue Seite weitergeleitet, so wie Google es für einen Umzug empfiehlt. Während eines Umzugs schwanken die Plätze in den Suchergebnissen laut Google vorübergehend; die Weiterleitungen sollen möglichst lange bestehen bleiben, in der Regel mindestens ein Jahr.
Eine Landingpage für eine Kampagne oder eine Stelle ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, etwa einer Anfrage oder einer Bewerbung. Bei Google Ads fließt die Landingpage in die Bewertung der Anzeige ein, und höher bewertete Anzeigen führen laut Google häufig zu niedrigeren Klickpreisen.
Gebaut wird mit WordPress oder mit eigenem HTML und CSS. WordPress ist ein CMS, also ein Programm, in dem Sie Texte, Bilder und Stellenanzeigen selbst ändern. Eine Website aus eigenem HTML und CSS kommt ohne Plugins aus und braucht deshalb keine Plugin-Updates. Welche Lösung zu Ihrem Betrieb passt, klären wir im ersten Gespräch.
Auf einer Karriereseite mit Stellenanzeigen steht jede offene Stelle auf einer eigenen Seite, mit den strukturierten Daten, die Google für seine Jobsuche verlangt, und einem kurzen Bewerbungsformular. Das Formular lässt sich auch auf dem Handy ausfüllen.
Zur Betreuung nach dem Livegang gehören Updates, Sicherungen, die Verlängerung der Zertifikate und kleine Änderungen. SSL- oder TLS-Zertifikate sorgen für die verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Website. Öffentliche Zertifikate gelten seit dem 15.03.2026 höchstens 200 Tage, ab dem 15.03.2027 nur noch 100 Tage, und müssen entsprechend oft erneuert werden.
Bewerbungen über die eigene Website
Offene Stellen gehören auf die eigene Website, mit einer eigenen Seite je Stelle, damit Google sie in seiner Jobsuche anzeigen kann. In Deutschland hatten 2025 nur 48,6 % der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten Stellenanzeigen oder eine Online-Bewerbung auf der eigenen Website. Bei 50 bis 249 Beschäftigten waren es 79,6 %, so die Statistikbehörde der EU, Eurostat.
Kleinere Betriebe erhalten deutlich weniger Bewerbungen als große. Nach der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kamen 2025 in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten auf eine Neueinstellung 8 Bewerbungen, in Betrieben ab 250 Beschäftigten 27. Für kleinere Betriebe zählt deshalb, dass Bewerber die Stelle auf der eigenen Website finden und sich dort ohne Umweg bewerben können.
Damit eine Stelle in der Jobsuche von Google erscheint, oft Google for Jobs genannt, braucht ihre Seite strukturierte Daten, also eine maschinenlesbare Beschreibung der Stelle im Quelltext. Pflicht sind laut Google Titel, Beschreibung, Arbeitgeber, Arbeitsort und das Datum der Veröffentlichung. Abgelaufene Stellen lässt Google nicht zu; sie müssen entfernt oder mit einem Ablaufdatum versehen werden.
Auch der Inhalt der Anzeige zählt. Nach einer Umfrage von Indeed würden sich 61 % der Befragten in Deutschland eher bewerben, wenn die Anzeige eine Gehaltsspanne nennt. Stellenseiten, Ausbildungsseite und Bewerbungsformular bilden zusammen die Karriereseite für Ihr Unternehmen.
Wie Seiten und Texte entstehen
Die Seiten und Überschriften der neuen Website entstehen aus den Fragen, die Ihre Kunden am Telefon am häufigsten stellen. Diese Fragen sammeln wir im ersten Gespräch, weil Interessenten mit ähnlichen Worten bei Google suchen. Außerdem klären wir dort, ob Sie Texte, Bilder und Stellenanzeigen später selbst ändern wollen, denn danach richtet sich das CMS.
Die Texte schreiben wir mit Ihnen zusammen, weil Fachinhalte, Abläufe und Preise aus Ihrem Unternehmen kommen. Wer Website-Texte lieber vollständig schreiben lässt, zahlt bei Textplattformen einen Preis je Wort, der von der Qualitätsstufe abhängt.
Was kostet eine Firmenwebsite?
Bei uns kostet eine normale Firmenwebsite 3.000 bis 5.000 € netto. Wo Ihr Projekt in diesem Rahmen liegt, hängt vor allem an der Zahl der Seiten und Seitenvorlagen und an den Texten. Konfiguratoren, Rechner und eine laufende Betreuung stehen als eigene Positionen im Angebot.
Zum Vergleich mit anderen Angeboten hilft der Vergütungstarifvertrag Design. Er nennt für Webdesign mindestens 105 € netto je Stunde und teilt Websites nach ihrem Umfang ein. Als einfach gilt eine Website mit bis zu 15 Seiten und bis zu 5 Layouts, also unterschiedlichen Seitenvorlagen. Eine mittlere Firmenwebsite hat bis zu 50 Einzelseiten, bis zu 10 Layouts und Formulare.
| Posten | Orientierungswert | Bezug | Quelle, Stand |
|---|---|---|---|
| Webdesign, Mindestsatz laut Tarifvertrag | 105 € netto | je Stunde | Vergütungstarifvertrag Design (AGD, SDSt), abgerufen 10/2026 |
| Strategisches Design, Mindestsatz laut Tarifvertrag | 120 € netto | je Stunde | wie oben |
| Freelancer Software- und Webentwicklung, Durchschnitt | 91 €, ohne Angabe zur Steuer | je Stunde, Angabe der Befragten | freelancermap Freelancer-Kompass 2026, 1.310 Teilnehmende |
| Hosting mit Domain und SSL-Zertifikat | 7,95 bis 9 € inkl. MwSt. | je Monat, nach dem ersten Jahr | Preisseiten ALL-INKL (Privat+) und STRATO (Basic), Stand 10/2026 |
Beispiel. Ein Angebot über 5.000 € netto entspricht bei 105 € je Stunde rund 48 Arbeitsstunden, bei 91 € je Stunde rund 55. Mit dieser Umrechnung prüfen Sie, ob Seitenplan, Texte und Abstimmungen in der genannten Zeit Platz haben.
Mit der Umrechnung in Stunden lassen sich auch Angebote von Webdesign-Agenturen, Internetagenturen und freien Webdesignern miteinander vergleichen. Nach dem Digitalisierungsbericht der KfW gaben mittelständische Unternehmen, die Digitalisierungsprojekte umsetzen, 2024 im Schnitt rund 25.000 € dafür aus, für alle Vorhaben zusammen und nicht nur für die Website.
Für einen kleinen Auftritt, den Sie selbst bauen und pflegen, passt auch ein Baukasten. Zu einem anderen Anbieter umziehen lässt sich eine Baukasten-Website allerdings nur eingeschränkt; Wix etwa betreibt Websites nur auf den eigenen Servern. Das gilt auch, wenn Sie bei Wix oder IONOS eine Website mit KI erstellen, denn der Entwurf entsteht im jeweiligen Baukasten. Alle Posten mit Quellen, auch Texte, Fotos und laufende Kosten, stehen im Ratgeber zu den Kosten einer Website.
Was die Berliner Wirtschaft für Ihre Website bedeutet
Von den 188.834 Unternehmen in Berlin hatten im Berichtsjahr 2024 genau 18.682 zwischen 10 und 49 Beschäftigte und 3.908 zwischen 50 und 249. Diese Betriebe werben um Aufträge und um Fachkräfte, und Kunden wie Bewerber sehen sich die Website häufig an, bevor sie anfragen oder sich bewerben.
Die größte Gruppe bilden die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleister mit 40.290 Unternehmen, danach folgen Handel mit 22.148, Bau mit 14.776 sowie Gesundheit und Soziales mit 14.573. Wer als Ingenieurbüro, Kanzlei oder Praxis gefunden werden will, steht deshalb neben vielen Anbietern derselben Fachrichtung im Suchergebnis. Umso wichtiger ist, dass die gesuchte Leistung eine eigene Seite hat und der Kontakt sofort zu sehen ist.
Laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg gab es 2025 in Berlin 40.013 Neugründungen und 30.284 Gewerbeabmeldungen. Für bestehende Betriebe kamen damit 2025 auch neue Wettbewerber um dieselben Aufträge hinzu.
Bei den Fachkräften ist die Lage in Berlin günstiger als im Bundesschnitt. Im Bezirk der Arbeitsagentur Berlin waren 2025 rechnerisch 23,7 % der offenen Stellen für Fachkräfte nicht zu besetzen, bundesweit 33,3 %, so das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. Zur Handwerkskammer Berlin gehörten am 31.12.2024 genau 29.558 Betriebe mit zusammen 8.632 Auszubildenden. Wer ausbildet, sollte die freien Ausbildungsplätze auf einer eigenen Seite der Firmenwebsite zeigen.
Wir bauen Websites für Unternehmen in allen Berliner Bezirken und im Umland, auch für Industriebetriebe in Spandau und für Unternehmen in Potsdam. Im Berichtsjahr 2024 arbeiteten in Spandau 21,7 % der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe, in ganz Berlin 5,9 %. Potsdam ist mit der Medienstadt Babelsberg und dem Potsdam Science Park in Golm ein Standort für Medien und Forschung.
Welche Pflichten für Ihre Website gelten
Jede Firmenwebsite braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, weitere Pflichten hängen an den Funktionen der Seite. Wir klären das vor dem Livegang, zusammen mit der Frage, welche Dienste die Website einbindet.
Einen Cookie-Banner braucht die Website, wenn sie für Statistik, Werbung oder eingebundene Dienste Daten auf dem Gerät der Besucher speichert oder ausliest. Meist gilt das auch für Karten, Videos oder Schriften, die von fremden Servern geladen werden.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) erfasst Websites, die auf Verträge mit Verbrauchern zielen, etwa mit Shop oder Terminbuchung. Eine reine Präsentationsseite ist nach Auffassung der Bundesfachstelle Barrierefreiheit nicht erfasst; ob ein Anfrageformular für Privatkunden genügt, ist offen.
Erstes Gespräch anfragen
Für das erste Gespräch genügen die Adresse Ihrer jetzigen Website, Ihre wichtigsten Leistungen und das Ziel der neuen Seite. Das kann eine bestimmte Leistung sein, für die mehr Anfragen kommen sollen, oder die Suche nach Auszubildenden.
Schicken Sie diese Angaben an kontakt@firmenwebsite-berlin.de oder rufen Sie an unter 030 8379 0231. Wir antworten am nächsten Werktag und vereinbaren mit Ihnen einen Termin für das erste Gespräch. Wer lieber ein paar Fragen anklickt, nutzt das Formular.




